Digitale Währungen im Aufschwung

Published on: 08-Apr-2019
Category: Trading
Last updated: 08-Apr-2019

Digitale Währungen im Aufschwung

Der Bitcoin-Kurs steigt nach langer Zeit wieder an und auch andere Kryptowährungen machten Gewinne.

Der Bitcoin stieg letzte Woche um 20 Prozent an und erreichte einen Wert von mehr als 5000 Dollar. Dieser Wert wurde seit mehr als 5 Monaten nicht erreicht. Diese Woche ist der Kurs schon auf über 5200 Dollar gestiegen und damit zwei Prozent im Plus. Auch andere digitale Währungen verbuchten Gewinne, darunter Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash. Die gesamten Kryptowährungen hatten damit eine Marktkapitalisierung von 181 Milliarden Dollar.

Der hohe Preisanstieg hat nun die schwache Phase des Bitcoin-Kurses beendet und die Anleger motiviert, wieder zu investieren. Experten halten einen Preis von bis zu 6000 Dollar für möglich und erwarten dadurch risikoreiches Handeln. Wer in der Vergangenheit in Bitcoins oder andere digitale Währungen investiert hat, musste sich gedulden, da die US-Finanzaufsicht es immer wieder aufgeschoben hat Bitcoin-Indexfonds zuzulassen. Der Bitcoin stagnierte zu der Zeit zwischen 3300 bis 4000 Dollar.

Es gibt verschiedene Gründe für den plötzlichen Aufschwung der Bitcoin-Kurse, die den Markt gerade beleben, jedoch auch für Unruhe sorgen können.

Da der Markt für Kryptowährungen vergleichsweise klein ist, reichen wenige Orders aus, um den Kurs zu beeinflussen. Letzte Woche gab es eine einzige Order im Wert von 100 Millionen Dollar, mit der über 20000 Bitcoins gekauft wurden. Daraufhin stieg der Wert eines Bitcoins auf über 4200 Dollar und es wurden weitere Investoren angelockt. Auf lange Sicht entscheiden jedoch nicht die Großinvestoren, sondern kleine Anleger. Seit Mitte März wurden 30-40 Prozent der Wallets (Krypto-Geldbörsen), die seit mehreren Monaten inaktiv waren, wieder aktiviert. Der Aufschwung wird also von den kleineren Investoren gestützt und gefördert.

Außerdem gibt es auf dem Krypto-Markt algorithmische Fonds, die sich an institutionelle Investoren richten. Der Algorithmus entscheidet seine Order nach Kursschwellen, die vorher einprogrammiert werden und womit der Computer vollautomatisch handelt.

Der Kryptomarkt wächst zwar dieses Jahr wieder, jedoch ist er auch noch weit von seinem Höhepunkt vom Herbst 2017 entfernt. Damals hatte der Bitcoin einen Preis von 20000 Dollar. Vor allem Menschen, die in Ländern mit hoher Inflation leben, investieren weiter in digitale Währungen, um ihr Geld zu schützen.

Bitcoins werden durch das Lösen von Rechenaufgaben zugeteilt und sind auf eine Menge von 21 Millionen Stück beschränkt. Je mehr Aufgaben von Computern gelöst werden, desto mehr Bitcoins werden geschürft. Momentan gibt es 17,6 Millionen Bitcoins und damit 1,5 Millionen mehr als vor zwei Jahren. Damit ist also ein Ende in Sicht und damit auch steigende Preise. Doch auch die hohen Preise helfen den Kryptowährungen nicht, wenn sie nicht vermehrt in der Realität eingesetzt werden können.


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