Jeder Trade beginnt mit einer Order – einem Auftrag an einen Broker oder eine Börse, eine bestimmte Menge eines Instruments zu kaufen oder zu verkaufen. Der Ordertyp legt fest, unter welchen Bedingungen der Auftrag ausgeführt wird: sofort zum nächsten verfügbaren Kurs, nur zu einem bestimmten Preis, nur innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder nur dann, wenn die gesamte Menge auf einmal gehandelt werden kann. Diese Wahl beeinflusst den Ausführungskurs eines Trades – und damit dessen Kosten und Risiko.
Die Begriffe in diesem Bereich beginnen mit den beiden Kursen hinter jeder Quotierung, dem Geldkurs und dem Briefkurs, deren Differenz den Spread bildet. Weiter geht es mit Marktorders ohne Preislimit, Orders mit begrenzter Gültigkeit oder besonderen Ausführungsbedingungen wie der Tagesorder sowie dem Lot als Standardeinheit für die Positionsgröße im Devisenhandel. Weitere Einträge behandeln den Leerverkauf, das Glattstellen einer Position und das Flat-Sein.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, deckt aber die Begriffe ab, denen Trader beim Platzieren von Orders am häufigsten begegnen – sowohl an Aktienbörsen als auch im Forex- und CFD-Handel.